Clínica Estética Dental - Centro Implantológico

 

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Dentales Wörterbuch

 

Das Wörterbuch steht Ihnen zur Verfügung um Ihnen Begriffe zu erklären die Sie vielleicht nicht kennen aber gerne verstehen möchten. Wenn Sie auf ein Begriff gedrückt haben und sind hier gelandet, dann können Sie diesen hier finden.   

 

 

Anamnese: im Rahmen der Anamnese wird die Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seine aktuellen Beschwerden erhoben.

 

Anästhetikum - Mz.: Anästhetika - bezeichnet man ein Medikament, das zur reversiblen Verminderung oder Ausschaltung der Schmerzempfindung eingesetzt wird. In unserer Prxis anästhesieren wir lokal, dass heisst das das Arzneimittel die Schmerzempfindung örtlich (in einer bestimmten Zone des Mundes) herab begrenzt. In der Zahnmedizin spricht man in diesem Fall von einer Lokalanästhesie.

 

Biokompatibel: (gr. bios = Leben + kompatibel = verträglich) bezeichnet man Werkstoffe oder Baugruppen, die keinen negativen Einfluss auf Lebewesen in ihrer Umgebung haben.

 

Besonders relevant ist die Biokompatibilität von Implantaten, da diese sich für einen langen Zeitraum in direktem Kontakt zu einem Lebewesen befinden. Um dies zu erreichen, können die Implantate aus einem nicht-biokompatiblen Werkstoff mit einer biokompatiblen Schicht, beispielsweise aus Proteinen, überzogen werden. Dies nennt sich dann Oberflächenkompatibilität. Ist das Implantat in Form und innerer Struktur (z. B. Faserstärke) an das Empfängergewebe angepasst, so spricht man von struktureller Biokompatibilität.

 

Zur Prüfung der Biokompatibilität werden verschiedene biologische Substanzen und Implantate in Laborversuchen auf ihre Verträglichkeit im menschlichen wie auch im tierischen Körper überprüft. Diese langwierigen Testreihen sind Bestandteil der weltweit strengen Zulassungen für Implantate und Medikamente.

 

Chirurgischer Eingiff: eine Operation (kurz: OP) ist ein instrumenteller, chirurgischer Eingriff am oder im Körper eines Patienten zum Zwecke der Therapie, seltener auch der Diagnostik.

 

Dentin: stellt einen großen Anteil des Zahns dar. Im Gegensatz zum Zahnschmelz kann es lebenslang durch einen Prozess der Biomineralisation neu gebildet werden, allerdings nur an der Grenzfläche zum Zahnmark.

Das Dentin ist knochenähnlich und besteht zu ca. 70 % aus Kalziumhydroxylapatit (hauptsächlich Phosphat und Calcium) und zu 20 % aus organischen Bestandteilen (davon sind 90% Kollagen). Die restlichen 10 % sind Wasser. Die Farbe ist gelblich. Im Bereich der Zahnkrone liegt ihm der Zahnschmelz auf („Kronendentin“) und im Bereich der Zahnwurzel der Wurzelzement. Vom Dentin umschlossen, im Inneren des Zahnes (Pulpencavum) befindet sich die Zahnpulpa (die pulpa dentis, das Zahnmark), die aus Blutgefäßen, Nerven, Bindegewebe und Lymphgefäßen besteht.

 

Kollagen: ein nur bei Menschen und Tieren vorkommendes Strukturprotein des Bindegewebes

 

Osteotomie: bezeichnet ein in der Chirurgie angewandtes Operationsverfahren, bei dem ein oder mehrere Knochen gezielt durchtrennt werden z.B. in der zahnärzlichen Chirurgie als Zahnosteotomie. Dieses Verfahren wird auch in der Kieferchirurgie angewandt, um z. B. das Extrahieren von Weisheitszähnen zu ermöglichen.

 

Parodontitis: eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt.

 

Tinnitus aurium: (lat. „das Klingeln der Ohren“) oder kurz Tinnitus bezeichnet ein Symptom (teilweise wird auch von einem Syndrom gesprochen), bei dem der Betroffene Geräusche wahrnimmt, die keine äußere für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen.

 

Transluzenz: Transluzenz ist die partielle Lichtdurchlässigkeit eines Körpers. Das Wort wird abgeleitet vom lateinischen lux für Licht. Wachs, die menschliche Haut, Blätter und viele andere Stoffe sind transluzent, da sie teilweise Licht durchlassen, nicht aber transparent sind (siehe Volumenstreuung). In Abgrenzung zur Transparenz, kann man Transluzenz als Lichtdurchlässigkeit beschreiben und Transparenz als Bild- oder Blickdurchlässigkeit. Die reziproke Eigenschaft der Transluzenz ist die Opazität. Besitzt ein Stoff also eine hohe Transluzenz (Lichtdurchlässigkeit), so hat er eine geringe Opazität und umgekehrt.

 

Zahnfach: Als Zahnfach (Alveole) bezeichnet man eine Vertiefung in den Kieferknochen, in der ein Zahn mit seiner Wurzel steckt. Zahnfächer kommen in der Maxilla (Oberkieferknochen), der Mandibula (Unterkieferknochen) und im Os incisivum (Zwischenkieferbein) vor. Die Alveole gehört neben dem Zahnzement, der Wurzelhaut (Periodontium) und dem Zahnfleisch (Gingiva) zum Zahnhalteapparat (Parodontium).

 

Zahnhalteapparat: (Parodontium) ist das funktionelle Verankerungssystem des Zahnes. Er besteht aus:

Zahnfleisch (Gingiva propria), Zahnzement (Cementum), Zahnfach (Alveole), Wurzelhaut (Desmodont oder Periodontium).

 

Zahnmark: Die Pulpa des Zahnes, das so genannte Zahnmark oder der sogenannte Zahnnerv, füllt die Zahn- oder Pulpahöhle (Pulpencavum), den Hohlraum in Zahnkrone und Wurzel/n des Zahnes, aus. Es besteht aus Bindegewebe, Blutgefäßen, Nerven und Lymphgefäßen; Nerven-Gefäßbündel ziehen von der Pulpa aus zum Dentin. Die Nervenfasern der Pulpa geben jegliche überschwellige Reizung (mechanisch / thermisch / chemisch) als Schmerzempfindung wieder. Man unterscheidet anatomisch die Kronenpulpa von der Wurzelpulpa.

 

 Zahnschema

Zahnschmelz: das härteste Gewebe im menschlichen Körper. Er ist zu 95 % anorganisch und besteht aus Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Carbonat, Eiweißen und Fetten. Er zeigt dementsprechend ein Farbspektrum, das von rötlich bis blaugrau reicht. Durch die Lichtbeugung an den kleinsten Bestandteilen kommt es zu einem Schillern. Des Weiteren zeigt er eine Opaleszenz. Zahnschmelz (griech.: Enamelum) ist die äußerste Schicht des Zahns und liegt im Bereich der Zahnkrone dem Dentin auf. Er wird von Adamantoblasten gebildet, Zellen epithelialen Ursprunges, die der Hertwigschen Epithelscheide entstammen. Er ist ein Produkt der Biomineralisation.

 

Zahnschmelz ist nicht von Nerven durchzogen und kann nicht wieder nachgebildet werden. Diese zwei Aspekte erklären, warum man die Zahnkaries nicht sofort spürt und warum man sie entfernen und den Zahn durch andere Materialien "reparieren" muss. Allerdings kann eine reine Schmelzkaries durch Ernährungslenkung und häufige Gabe niedrig dosierter Fluoride wieder remineralisiert werden (Ersetzen der OH-Gruppe im Apatit durch F). Erst wenn die Karies die Schmelzschicht durchbrochen hat und sich im darunter liegenden Dentin ausbreitet, ist im Sinne der minimalinvasiven Zahnheilkunde eine Füllungstherapie angezeigt.

 

Die Verminderung des Schmelzes kann auf mechanischem Weg erfolgen, in der Regel durch Abrasion bei zu häufigem und kräftigem Bürsten. Der chemische Prozess, z. B. durch säurehaltige Nahrungsmittel, heißt beim Zahnschmelz Erosion.